Einführung in die Sakramentenlehre

12.-16. März 2018, Abtei Mariendonk

mit Sr. Raphaela Brüggenthies/ Abtei St. Hildegard, Eibingen

Im erste Artikel der Kirchenkonstitution Lumen Gentium heißt es: „Die Kirche ist in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug (signum et instrumentum) für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit“ (LG 1). Was hier anklingt, scheint heute mehr denn je erklärungsbedürftig. Was sind Sakramente? Was macht sie aus? Worin unterscheiden sie sich von „säkularen“ Feiern oder Übergangsriten an Wendepunkten des Lebens? Wie lässt sich das, was sich in den Sakramenten schöpfungstheologisch verdichtet und ekklesiologisch verkündet, vergegenwärtigen und christologisch erschließen? Wie kann angesichts einer sich wandelnden Kirche wieder (neu) die sakramental erfahrene Nähe des Heiligen, des Unendlichen im Gewand des Endlichen, seine Unmittelbarkeit durch Vermittlung verstanden und als sakramentales Geschehen gefeiert werden?

Der Kurs thematisiert historische Entwicklungen und legt exemplarisch dar, wie Hl. Schrift, Tradition und lehramtliche Texte die (sieben) Sakramente beschreiben. Auch werden wichtige Begriffe (Symbol, Zeichen, Natur, Gnade etc.) besprochen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Sakramenten Taufe und Eucharistie liegen. Ziel ist nicht allein ein theoretisches Wissen. Vielmehr soll im gemeinsamen Lernen dieser Tage die Freude am mündigen Christsein erlebt, (mit-)geteilt und gestärkt werden.